Home

Kurze Kampagne hervorragend gemeistert

Die Narrenzunftgemeinde kann auf eine kurze und erfolgreiche Kampagne 2015 zurückblicken.

Bei der schwäbisch-alemannischen Fasnacht beginnt die fünfte Jahreszeit bekanntermaßen erst am 06. Januar. Auch in diesem Jahr wurde sie wieder traditionell durch die Abstauber, angeführt durch unseren Zunftmeister Marco De Benedetti, eingeläutet.

Wie schon in den Jahren zuvor gab es auch in dieser Kampagne einen Narrengottesdienst, welcher vom närrischen Volk sehr gut angenommen wurde - „d` Kerch war gschdopfde voll“.

Mit dem Eröffnungseinzug bei der Prunksitzung folgten wir einer weiteren lieb gewonnenen Tradition um mit unserem Narren-Zunftball gleich damit weiter zu machen. Im vollen Alfred-Delp-Haus konnten wir mit Hexen, Fabelwesen und Piraten einen tollen Maskenball feiern. Auch dank Lou und sämtlichen Helfern war der Abend ein voller Erfolg.

Ein Novum war der Rathaussturm, bei dem die Narrenzunft ganz gewitzt die feindlichen Linien unterwanderte. Als das närrische Volk noch vor den Rathaustoren Stellung bezog, konnte die Narrenzunft bereits verkünden: „Wir sin schun drin!“. Aber nicht nur am Rathaussturm, auch in Stockach beim Narrengericht waren wir an diesem Tag mit einer Abordnung zum wiederholten mal aktiv.

Weiter ging es am Fasnachtssamstag zunächst am Platz am Kreuz. Zunftmeister Marco De Benedetti und 2. Zunftmeisterin Claudia Sand überbrachten die Spende der Narrenzunft für die Spendenaktion „Herz ist Trumpf“ der KiKaGe. Dort wurden sie nicht nur von Prinzenpaar Iris I. und Eric I. sondern, auch von Präsident Peter Christ aufs herzlichste begrüßt. Sitzungspräsident Jürgen Scheurer nahm die Spende dankend entgegen. Als der Platz sich langsam füllte, mussten wir Richtung Wernau aufbrechen. Dem wohl längsten Umzug in dieser Kampagne.

Spendenübergabe Herz ist Trumpf

Emmendingen war wie zu erwarten der schönste Umzug, gleich gefolgt vom Nachtumzug in Calw, der mit seinem besonderen Flair und Atmosphäre wieder jedem gefiel.

Damit war es eigentlich auch schon wieder vorbei, aber nur eigentlich, denn Marco und Jürgen hatten sich etwas ganz Besonderes ausgedacht und so trafen wir uns am Fasnachtsdienstag auf Jürgens Wiese um die Fasnacht zu verbrennen. Es war ein wunderschöner Abend am Lagerfeuer, mit dem Abschied von der Fasnacht, Grillen, ein paar Tränchen in den Augenwinkeln und vielen neuen Ideen fürs kommende Jahr und der nächsten Kampagne.